DIE BOX / 2011
zielgruppengerechte Lehr- und Lernmaterialien für die Basisbildung NÖ
section.a: Konzeption, Produktionsentwicklung und Projektleitung
Für Zeit Punkt Lesen entwickelt section.a spezielle Lern- und Lesematerialien für die Basisbildung NÖ. Die Basisbildung richtet sich an Jugendliche (ab 16 Jahren) und Erwachsene, denen es nicht möglich war, die Grundkenntnisse des Schreibens, Lesens, Rechnens und der EDV in ausreichendem Maße zu erlernen. Die bestehende Versorgung dieser Zielgruppe mit adäquaten Lehrbehelfen ist mangelhaft und entspricht in vielen Belangen nicht den Anforderungen – in den meisten Fällen dienen Volksschulbücher als Grundlage.
section.a konzipiert in Zusammenarbeit mit der Basisbildung, dem Grafiker Max Sztatecsny und dem Gestalter Nikolaus Fuchs DIE BOX, die sowohl in ihrer Form als auch hinsichtlich ihrer Inhalte an die Lebensrealität der Nutzer:innen anknüpft. DIE BOX beinhaltet Aufgabenstellungen zu verschiedenen alltagsrelevanten Themenbereichen wie Musik, Party, Arbeit, Drogen oder Zeitungen. Dabei reicht der Bogen von der Spieluhrmelodie zum Selbermachen über das Finden und Basteln von Zeitungsenten bis hin zu einer Exkursion zum Friedhof. Das Material knüpft an Vertrautes an und umfasst den Stammbaum der Simpsons, Tageszeitungen, Gedichte und Lieder ebenso wie das niederösterreichische Jugendschutzgesetz und Promilletabellen.
Auftraggeber: Kreativ in Niederösterreich, Zeit Punkt Lesen
Inhaltliche Mitarbeit: Renate Ömer und Barbara Dorrer / BHW Basisbildung NÖ
Grafik: Max Sztatecsny / ks_visuell
Gestaltung: Nikolaus Fuchs
© Fotos: Mani Hausler
Auftakt: 11. Februar 2026
Literatur ist mehr als nur Text. Sie ist ein sozialer Raum, ein Ort der Aushandlung, der Erinnerung und der Imagination. Sie entsteht im Schreiben, entfaltet sich im Lesen und gewinnt ihre gesellschaftliche Relevanz im Teilen, Diskutieren und Erfahren.
Vor diesem Hintergrund kuratieren wir gemeinsam mit dem Fachbeirat des Kulturgremiums ein Schwerpunktjahr, das sich nicht als singuläres Event versteht, sondern als strukturgebender Prozess, der bestehende Praktiken sichtbar macht, vernetzt und nachhaltig stärkt.
Auftaktveranstaltung
Mittwoch, 11.02.2026, 17:00
Robert-Musil-Institut
Bahnhofstraße 50, 1. Stock
9020 Klagenfurt / Celovec
Programmpräsentation
Christine Haupt-Stummer, Andreas Krištof, Doris Moser, Dominik Srienc
Eröffnung
Landeshauptmann Peter Kaiser
Kulturreferent des Landes Kärnten
Bookoskop
Bianca Braunshofer
Literarisch-Musikalische Intervention
Lena Kolter
26. bis 30. Jänner 2026
Nach ihrer Präsentation 2025 im kärnten-museum in Klagenfurt findet die Ausstellung Hinschaun! Poglejmo. nun eine Fortsetzung und wandert nach Ljubljana. Dort ist sie in der Nationalversammlung der Republik Slowenien zu sehen. Das freut uns sehr!
Hinschaun! Poglejmo. verknüpft die NS-Herrschaft in Kärnten mit Schauplätzen von Krieg, Repression und Massenmord in Norwegen, Polen, Slowenien, Kroatien und Italien. Die Ausstellung rückt Widerstand ebenso in den Fokus wie vergessene Tatorte, kontextualisiert Nachkriegsbiografien neu und nimmt die institutionelle Perspektive des Museums kritisch in den Blick. Wir fragen: Was ist geschehen? Wie wurde erinnert? Und was bedeutet das für unsere Gegenwart?
Nach Slowenien wandert ein Teil dieser Erzählung – und zwar jener, der Aspekte der NS-Herrschaft beleuchtet, die für die verwobene Geschichte Österreichs und Sloweniens besonders bedeutsam sind.
09. Mai bis 22. November 2026
Für den Österreichischen Pavillon führt die Performance-Künstlerin Florentina Holzinger ihre Recherche zum Element Wasser weiter und setzt diese zusammen mit der Kuratorin Nora-Swantje Almes erstmals als Inszenierung im Ausstellungsraum um. Wie stets bei Florentina Holzinger steht ein feministischer Zugang zu den Motiven im Mittelpunkt.
Auch für Venedig erforscht sie verschiedene Modi weiblicher Repräsentation und das Potenzial weiblicher Körperlichkeit, indem sie ständig an deren Erweiterung und der Entdeckung neuer Möglichkeiten arbeitet.
13. und 14. Juni 2025
Im Mittelpunkt steht die transformative Kraft des Zuhörens. Zuhören ist weit mehr als das passive Aufnehmen von Information - es ist ein aktiver Akt der Empathie, Solidarität und Mitgestaltung. Es eröffnet neue Perspektiven, fördert Wandel und Widerstand und fordert uns heraus, uns auf radikale Weise mit der Welt auseinanderzusetzen.
Wir freuen uns auf das 5. Mahler Forum für Musik und Gesellschaft!
Das vielfältige Programm beginnt mit einem musikalischen Parcours, der in der Uraufführung des an Tinkara Zupan ergangenen Kompositionsauftrags seinen Höhepunkt findet. Das Ensemble des Alma Mahler Musikvereins unter der Leitung von Alja Klemenc ist erneut für die musikalische Umsetzung verantwortlich. Unter dem Titel "Pingpong und Stille" treten Iris Dankemeyer und Martin Mettin in einen Dialog. Da es um gegenseitiges Zuhören geht, kommt das Publikum auch nicht zu kurz und darf sich auf Circle Singing mit Ivan Beaufils freuen. Beim Komponierhäuschen erwartet uns eine künstlerische Intervention von Toni Schmale.
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