UNSER STRASSHOF. DIE ERSTEN 90 JAHRE / 2014
ein partizipatives Ausstellungsprojekt mit der Gemeinde
section.a: Kurator:in und Projektleiter:in
Die Ausstellung im Heimatmuseum Strasshof an der Nordbahn beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Besonderheiten der Gemeinde, ihre Entstehung, ihr Wachstum und ihre Infrastruktur. In einer Reihe von Arbeitssitzungen entwickelt die Arbeitsgruppe "Kulturhaus Strasshof an der Nordbahn" gemeinsam mit section.a sowie dem Künstler Wendelin Pressl die Schwerpunktsetzung und das Selbstverständnis der Ausstellung.
"Unser Strasshof" gliedert sich in sieben Themenbereiche. In einer zeitlichen Abfolge erzählt jeder Themenbereich die Ereignisse rund um beispielhafte Gebäude und Plätze, Denkmäler, Gewerbebetriebe oder Vereine. Die schlagwortartige Erzählweise schenkt den kleinen alltäglichen wie den großen historischen Ereignissen gleichermaßen Aufmerksamkeit. In ihren Einzelteilen bietet sie assoziative Ansatzpunkte für die unterschiedlichsten AusstellungsbesucherInnen, in ihrer Zusammenschau bildet sie kaleidoskopartig die 90-jährige Entwicklung der Gemeinde ab. Das Rückgrat der Erzählungen bilden einzelne Zeitschienen mit Jahreszahlen, denen verschiedene Ereignisse zugeordnet sind. Fotos, Pläne, Zitate, Erinnerungen und Archivalien sind jeweils in der Nähe der Jahreszahl angebracht, zu der sie in Beziehung stehen. Lesepulte und Büchertische laden interessierte Besucher:innen ein, sich vertiefend mit den Ausstellungsinhalten auseinanderzusetzen.
Auftraggeber: Gemeinde Strasshof an der Nordbahn
Kurator:innen: section.a mit Bernhard Blank, Michael Gintenreither, Erich Hoffmann, Rolf Neidhart, Erich Stoff, Herbert Umscheider, Walter Vock, Achim Wörner /Arbeitsgruppe „Kulturhaus Strasshof an der Nordbahn“
Gestaltung: Wendelin Pressl
Grafik: Christine Zmölnig / sensomatic
Lektorat: Katharina Sacken
Aufbau: Mitarbeiter des Bauhofs Strasshof
Produktion: Michael Gleissner, Monika Sanczuk / sub_service
Ausstellung: Heimatmuseum Strasshof an der Nordbahn / 3. Mai 2014 bis Mai 2016
© Fotos: Stefan Lux
Auftakt: 11. Februar 2026
Literatur ist mehr als nur Text. Sie ist ein sozialer Raum, ein Ort der Aushandlung, der Erinnerung und der Imagination. Sie entsteht im Schreiben, entfaltet sich im Lesen und gewinnt ihre gesellschaftliche Relevanz im Teilen, Diskutieren und Erfahren.
Vor diesem Hintergrund kuratieren wir gemeinsam mit dem Fachbeirat des Kulturgremiums ein Schwerpunktjahr, das sich nicht als singuläres Event versteht, sondern als strukturgebender Prozess, der bestehende Praktiken sichtbar macht, vernetzt und nachhaltig stärkt.
Auftaktveranstaltung
Mittwoch, 11.02.2026, 17:00
Robert-Musil-Institut
Bahnhofstraße 50, 1. Stock
9020 Klagenfurt / Celovec
Programmpräsentation
Christine Haupt-Stummer, Andreas Krištof, Doris Moser, Dominik Srienc
Eröffnung
Landeshauptmann Peter Kaiser
Kulturreferent des Landes Kärnten
Bookoskop
Bianca Braunshofer
Literarisch-Musikalische Intervention
Lena Kolter
26. bis 30. Jänner 2026
Nach ihrer Präsentation 2025 im kärnten-museum in Klagenfurt findet die Ausstellung Hinschaun! Poglejmo. nun eine Fortsetzung und wandert nach Ljubljana. Dort ist sie in der Nationalversammlung der Republik Slowenien zu sehen. Das freut uns sehr!
Hinschaun! Poglejmo. verknüpft die NS-Herrschaft in Kärnten mit Schauplätzen von Krieg, Repression und Massenmord in Norwegen, Polen, Slowenien, Kroatien und Italien. Die Ausstellung rückt Widerstand ebenso in den Fokus wie vergessene Tatorte, kontextualisiert Nachkriegsbiografien neu und nimmt die institutionelle Perspektive des Museums kritisch in den Blick. Wir fragen: Was ist geschehen? Wie wurde erinnert? Und was bedeutet das für unsere Gegenwart?
Nach Slowenien wandert ein Teil dieser Erzählung – und zwar jener, der Aspekte der NS-Herrschaft beleuchtet, die für die verwobene Geschichte Österreichs und Sloweniens besonders bedeutsam sind.
09. Mai bis 22. November 2026
Für den Österreichischen Pavillon führt die Performance-Künstlerin Florentina Holzinger ihre Recherche zum Element Wasser weiter und setzt diese zusammen mit der Kuratorin Nora-Swantje Almes erstmals als Inszenierung im Ausstellungsraum um. Wie stets bei Florentina Holzinger steht ein feministischer Zugang zu den Motiven im Mittelpunkt.
Auch für Venedig erforscht sie verschiedene Modi weiblicher Repräsentation und das Potenzial weiblicher Körperlichkeit, indem sie ständig an deren Erweiterung und der Entdeckung neuer Möglichkeiten arbeitet.
13. und 14. Juni 2025
Im Mittelpunkt steht die transformative Kraft des Zuhörens. Zuhören ist weit mehr als das passive Aufnehmen von Information - es ist ein aktiver Akt der Empathie, Solidarität und Mitgestaltung. Es eröffnet neue Perspektiven, fördert Wandel und Widerstand und fordert uns heraus, uns auf radikale Weise mit der Welt auseinanderzusetzen.
Wir freuen uns auf das 5. Mahler Forum für Musik und Gesellschaft!
Das vielfältige Programm beginnt mit einem musikalischen Parcours, der in der Uraufführung des an Tinkara Zupan ergangenen Kompositionsauftrags seinen Höhepunkt findet. Das Ensemble des Alma Mahler Musikvereins unter der Leitung von Alja Klemenc ist erneut für die musikalische Umsetzung verantwortlich. Unter dem Titel "Pingpong und Stille" treten Iris Dankemeyer und Martin Mettin in einen Dialog. Da es um gegenseitiges Zuhören geht, kommt das Publikum auch nicht zu kurz und darf sich auf Circle Singing mit Ivan Beaufils freuen. Beim Komponierhäuschen erwartet uns eine künstlerische Intervention von Toni Schmale.
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