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In die Stadt / 2017/18
aus der Perspektive von 29 Künstler_innen
section.a: Kuratorin gemeinsam mit MMKK

Die Ausstellung mit dem Titel „In die Stadt“ stellt ein fiktionales Portrait einer Stadt dar und geht der Frage nach, welche Bedingungen und Situationen für die Stimmung dieser verantwortlich sind. Die Schau ist in mehrere Themenfelder gegliedert, die sich konventionellen Ordnungen und Kategorisierungen von Stadt entziehen. Es handelt sich vielmehr um assoziative Begriffe, wie Rhythmus, Dichte, Reibung, Oberfläche, Dazwischen oder Beziehung, die eine andere Form der Erzählung über Urbanität und die Atmosphäre von Stadt ermöglichen. Der urbane Raum ist nicht die Summe des Gebauten, sondern ein gesellschaftlicher Raum, der sich kontinuierlich produziert und entwickelt, bedingt durch wechselnde und oftmals divergierende politische, ökonomische, soziale und kulturelle Interessen, und der häufig auch über unerwartete und periphere Ereignisse bestimmt wird. Dieser Zustand des Werdens und sich Veränderns wird in der Ausstellung aus künstlerischer Perspektive geschildert und diese wiederum macht deutlich, welch unerschöpflicher Fundus und Nährboden das Motiv und Tableau der Stadt für die künstlerische Produktion selbst ist.

Ausstellungsansicht: Julian Turner, Nachts sind alle Karten grau, 2018, Rauminstallation

Ruth Anderwald + Leonhard Grond, Notes on a Coast, 2003-07, Fotoserie 78-teilig

Ausstellungsansicht: Gerhard Maurer, Maurer schaut, 2017, Fotoserie 20-teilig
Hintergrund: Ruth Anderwald + Leonhard Grond

Manuela Mark, 4-54...Arakawa, 2011, Fotografie

Gisela Erlacher, Huangpu II, 2013, Fotografie

Anna Witt, Chorweiler Beat, 2016 - Videostill

Ernst Logar, Tuen Mun, 1997, Silbergelatineprint

Julian Palacz, Surveilance Studies 6035, 2014, Plandruck auf Transparentpapier

Bartolomey/Bittman, Les Pauli, 2015-16 - Videostill

Isa Rosenberger, Ruzinov, 2009-10, schwarz-weiß-Digitaldruck auf Fotopapier, gerahmt hinter Glas 2-teilig

Malte Wandel, Süduferstraße Wörthersee, 2017, Fotografie Diptychon

WochenKlausur, Schlafplätze für drogenabhängige Frauen, Zürich 1994, Dokumentationsfoto

Evelin Sternitz, Have You Ever Seen the Sun at Night?, 2014 - Videostill

Heidrun Holzfeind, Colonade Park/Mies in Newark, Revisited, 2010, Fotoserie 11-teilig

Kay Walkowiak, Minimal Vandalism, 2013 - Videostill

Stefan Oláh/Sebastian Hackenschmidt, Sechsunddreißig Wiener Aussichten, 2017, Fotoserie, Pigmentdruck

Ausstellungsansicht: Andreas Fogarasi, Ètoile (Red), 2018, Skulptur
Hintergrund: Catrin Bolt

Catrin Bolt, Alltagsskulptur Mahnmal, 2014, analoge Vergrößerung auf Barytpapier

Lionel Favre, Mâttskiss Förtambola, 2017, Tinte auf Papier

Ausstellungsansicht: Hubert Blanz, Homeseekers - A City from Behind, 2012-16, Fotoserie 3-teilig

Nika Oblak & Primoz Novak, Border Mover, 2015, kinetische Videoinstallation

Alfredo Barsuglia, Hotel Publik, 2013-14, Kunst im öffentlichen Raum

Lois Weinberger, Brennen und Gehen - Lücke im Urbanen, Salzburg 1993, Arbeit im öffentlichen Raum

Sonia Leimer, Platzhalter SL17, 2015, Skulptur

Sabine Bitter & Helmut Weber, Making Ruins, 2016, Rauminstallation - Detailansicht

Marlene Hausegger, Kollisionszone, 2016, Rauminstallation

Mateja Bucar, Parking Packing, 2012 - Videostill

Nicole Weniger, Seasonal Integration, Salzburg 2014 - Fotografie Pigmentdruck

Jochen Traar, Art Protects You - Letter Trilogy, 1996-99 - Videostill


Katalog mit Beiträgen von Brigitte Felderer, Sebastian Hackenschmidt, Andreas Krištof/Christine Haupt-Stummer und Christine Wetzlinger-Grundnig im Verlag für Moderne Kunst, 2018
Ausstellung: MMKK / 08. Februar bis 20. Mai 2018

© Fotos: Ferdinand Neumüller, Künstler_innen