20-02-14_Manuela Mark bei STEINBRENER/DEMPF

Manuela Mark erkundet über mehrere Monate einzelne Bezirke Tokyos. Sie geht zu Fuß oder fährt mit dem Fahrrad. Sie findet architektonische Lücken und Zwischenräume, erzwungene Leerstellen. Eine verborgene Struktur, die sich wie ein Netz durch die Stadt zieht, tritt zutage. Je nach Dimension der Zwischenräume ist die Ansammlung der Objekte darin vom Zufall bestimmt. Es wird ein enger, manchmal anarchisch chaotischer Freiraum sichtbar – eine Besonderheit im minutiös durchgeplanten Stadtraum. Zurück in Wien versucht Manuela Mark mit Hilfe von Google View die Routen zu rekonstruieren und die Standorte der abgebildeten Freiräume zu lokalisieren. Ergebnis dieser Recherche sind unter anderem die Titel der einzelnen Fotografien.
Durch die Präsentation der Serie in der 25 Meter langen Schaufensterfront bei Steinbrener/Dempf erfahren die perspektivischen Aufnahmen von Manuela Mark eine weitere Verstärkung.

"möglicherweise hier" von Manuela Mark
Eröffnung am Montag, 3. März 2014 um 19:00 Uhr
Lesung um 20:00 Uhr: Yoko Tawada liest aus ihren Texten als Antwort auf die Fotografien

Bei STEINBRENER/DEMPF
Glockengasse 6, 1020 Wien
Ausstellungsdauer: 6 Wochen